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Mindener Zentrum für Kinderwunschbehandlung und Pränataldiagnostik

Infoabende für Patienten

6. Dezember 2011

17. Januar 2012

6. März 2012


 
Gemeinschaftspraxis

Dr. med. Dipl.-Biochem.
Onno Buurman

Dr. med.
Michael Dumschat

Dr. med.
Ralf Menkhaus

Dr. med.
Barbara Heidecker
privat

Gonadotropine (FSH, LH)
Das follikelstimulierende Hormon (FSH) bewirkt eine Stimulation der Eierstöcke mit verstärktem Follikelwachstum und Eizellreifung. In welchem Maße die Eierstöcke auf die Gabe von FSH ansprechen, ist individuell sehr unterschiedlich. Eine regelmäßige Kontrolle per Ultraschall ist zur Vermeidung von Mehrlingsschwangerschaften und eines Überstimulationssyndroms unabdingbar.

FSH wird in der Regel nur noch biotechnologisch hergestellt. Dieses auch „rekombinant“ genannte FSH ist somit hochrein. Die Verabreichung erfolgt durch Injektion (Spritzen).

Zur ergänzenden Wirkung von FSH kann in einigen Fällen die Gabe von luteinisierendem Hormon (LH) angezeigt sein. Auch dieses Hormon wird inzwischen biotechnologisch hergestellt und durch Spritzen verabreicht.

Humanes Menopausengonadotropin (hMG) enthält sowohl FSH und LH.

Das humane Choriongonadotropin (hCG) ist das Schwangerschaftshormon, das zur Auslösung des Eisprungs verwendet wird (Auslöse-Spritze) sowie zur Unterstützung der Gelbkörperphase. HCG ist das Haupthormon der Plazenta (des Mutterkuchens). LH und hCG sind in ihrer Wirksamkeit sehr ähnlich. Durch die Gabe von hCG wird der natürliche Anstieg des LH imitiert und somit der Eisprung kontrolliert. Unter der Wirkung von hCG erfolgt die letzte sogenannte Reifeteilung der Eizellen, die damit befruchtungsfähig werden. Bevor allerdings der Eisprung erfolgt, wird die Follikelpunktion zur Gewinnung der Eizellen durchgeführt

Auch dieses Medikament steht ausschließlich zur Injektion zur Verfügung

 

Progesteron
Progesteron (Gelbkörperhormon) wird nach dem Eisprung, also in der zweiten Zyklushälfte, am Eierstock im Corpus luteum (Gelbkörper) produziert. Es stimuliert das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut und bereitet sie somit auf die Einnistung vor. Die vaginale Anwendung per Zäpfchen oder Gel beginnt am Tag vor der Punktion und wird bis zum Tag des Schwangerschaftstestes fortgeführt, im Falle des Vorliegens einer Schwangerschaft auch darüber hinaus.

 

In Kooperation mit:
GYN