
Dr. med. Dipl.-Biochem.
Onno Buurman
Dr. med.
Michael Dumschat
Dr. med.
Ralf Menkhaus
Dr. med.
Barbara Heidecker
privat
Störung der Eizellreifung
Hormonelle Fehlfunktionen, z. B. der Eierstöcke oder der Schilddrüse, können sowohl die Eizellreifung, den Eisprung oder auch die Bildung des Gelbkörpers negativ beeinflussen.
Eileiterbedingte Unfruchtbarkeit
Infektionen (z.B. durch Chlamydien), vorangegangene Operationen oder auch Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut (Endometriose) können Gründe für verschlossene oder verklebte Eileiter sein. In diesen Fällen ist ein Transport der Eizelle durch den Eileiter erschwert oder z.T. gar nicht möglich.
Endometriose
Endometriose ist eine der häufigsten gynäkologischen Erkrankungen. Funktionstüchtige Zellen der Gebärmutterschleimhaut finden sich bei dieser Erkrankung an anderen Stellen des Körpers – z. B. in den Eileitern oder in den Eierstöcken. Die gutartigen „Wucherungen“ können das Eintreten einer Schwangerschaft erheblich erschweren und sich bei den betroffenen Frauen durch Unterleibsschmerzen, Krämpfe und Übelkeit bemerkbar machen. Eine abschließende Diagnosestellung erfolgt oft erst durch eine Bauchspiegelung.
Veränderungen der Gebärmutter und der und der Gebärmutterschleimhaut
Myome (gutartige Muskelgeschwülste) und Polypen (Wucherungen der Schleimhaut) können ebenfalls ein Grund für Unfruchtbarkeit sein. Eine bösartige Entartung ist selten.
Fehlbildungen von Eierstöcken, Eileitern oder Gebärmutter
In seltenen Fällen können angeborene Fehlbildungen an diesen Fortpflanzungsorganen ein Grund sein für anhaltende Unfruchtbarkeit oder die Unfähigkeit, ein Kind auszutragen.