
Dr. med. Dipl.-Biochem.
Onno Buurman
Dr. med.
Michael Dumschat
Dr. med.
Ralf Menkhaus
Dr. med.
Barbara Heidecker
privat
Mit den Methoden der „invasiven“ Diagnostik werden kindliche Zellen zur weiteren Untersuchung gewonnen. Nur die chromosomale Untersuchung gibt weitgehenden Aufschluss über das Vorliegen einer genetisch bedingten Erkrankung des Feten. Allerdings gibt es auch hier Einschränkungen, beispielsweise wenn Veränderungen auf einem Chromosom zu klein für die mikroskopische Auflösung sind oder bei dem Kind bestimmte Fehlbildungen / Stoffwechselkrankheiten vorliegen.
Um die kindlichen Zellen zu gewinnen, ist im Regelfall der Einstich mit einer Nadel notwendig.
Die invasiven Verfahren sind deshalb - im Gegensatz zu den non-invasiven Methoden - mit einem gewissen Eingriffs- bzw. Fehlgeburtsrisiko behaftet.
Mit unauffälligen Befunden aus den nebenwirkungsfreien Ultraschalluntersuchungen sinkt das Risiko für das Vorliegen einer Chromosomenstörung bereits deutlich.
Grundsätzlich gelten folgende Indikationen für die Durchführung einer invasiven Diagnostik
- Wunsch der Mutter
Jeder Eingriff erfordert eine Risikoabwägung gegenüber der zu erwartenden Wahrscheinlichkeit eines pathologischen Befundes. Ob in Ihrem speziellen Fall eine invasive Untersuchung anzuraten ist, klären wir gemeinsam in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen.