
Dr. med. Dipl.-Biochem.
Onno Buurman
Dr. med.
Michael Dumschat
Dr. med.
Ralf Menkhaus
Dr. med.
Barbara Heidecker
privat
Die Punktion des Mutterkuchens (Chorion) ist ab der 11. SSW möglich und damit zu einem früheren Zeitpunkt als die Fruchtwasserpunktion (Amniozentese).
Sie ist angezeigt bei
Die Punktion des Mutterkuchens verläuft folgendermaßen:
Durch die Scheide oder vom Bauch aus wird mittels einer dünnen Hohlnadeln und unter ständiger Ultraschallkontrolle Mutterkuchengewebe entnommen. Durch den ambulanten Eingriff kann ein regelartiges Ziehen verursacht werden. Die Schwangere sollte sich am Punktionstag sowie am Tag danach schonen.
Das Fehlgeburtsrisiko beträgt bei dieser Methode etwa 1 %.
Die aus dem Mutterkuchen entnommenen Zellen werden in einer Kultur angezüchtet und mikroskopisch untersucht. Ein endgültiges Ergebnis erhält man durch Zellen, die 10-14 Tage lang kultiviert wurden.
Durch einen Schnelltest können die häufigsten Chromosomenstörungen Trisomie 13,18,21 und geschlechtschromosomale Störungen ausgeschlossen werden.
Die Kosten für die Chorionzottenbiopsie werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.